9/11 - Die Frage nach den Tätern
Ablenken, verwirren, tabuisieren, stigmatisieren
Pod, Flash und Pentagon - Betrachtung über Desinformationsstrategien in der 9/11-Aufklärungsbewegung und die Beweiskraft der Bilder, 9.1.2007

Am 8.1.2007 hat der 7. Strafsenat am Oberlandesgericht Hamburg mit Carsten Beckmann als vorsitzendem Richter den so genannten 'Terrorhelfer' Mounir al Motassadeq wegen Beihilfe zum Mord zur Höchststrafe von 15 Jahren Haft verurteilt. Diesem Urteil liegt zugrunde, daß die Haupttat tatsächlich wie behauptet stattgefunden hat, also die so genannten Hijacker sich tatsächlich in den Flugobjekten befunden haben, mit denen die Anschläge vom 11. September 2001 ausgeführt worden sind. Im folgenden Artikel - insbesondere im Teil 'Der Kampf um die Bilder' - wird gezeigt, daß diese Annahme nicht haltbar ist.

Einige Erläuterungen vorweg:
    9/11: Kurzbezeichnung für die Ereignisse am 11. September 2001 in den USA

    WTC: Abkürzung für das World Trade Center in New York

    LIHOP: Abkürzung für 'Let it happen on purpose' (Laß es absichtlich geschehen) - Auf 9/11 bezogen: die Anschläge geschehen lassen

    MIHOP: Abkürzung für 'Make it happen on purpose' (Führe es absichtlich selber aus) - Auf 9/11 bezogen: die Anschläge selber planen und ausführen

    Pod: Bezeichnung für den Fremdkörper unter dem Rumpf des Flugzeugs, das am 11.9.2001 in den Südturm des World Trade Center geflogen ist

    Flash: Bezeichnung für ein kurzzeitiges Aufleuchten bei den Einschlägen in den Südturm als auch in den Nordturm des World Trade Center

    Atta: Bezeichnung für eine Person, die sich gemäß FBI als Pilot in dem Flugobjekt befunden haben soll, das in den WTC-Nordturm geflogen ist

    Kein Flugzeug im Pentagon: Deutsche Übersetzung für 'No Planes', eine meist abwertend verwendete Bezeichnung für den Sachverhalt, daß ins Pentagon nicht das behauptete Passagierflugzeug sondern ein andersartiges Flugobjekt eingeschlagen ist


Desinformationsstrategien

Ein zweiteiliger Artikel bei 'telepolis' (Teil 1 vom 29.12.2004, Teil 2 vom 03.01.2005) befasst sich mit Desinformation innerhalb der 9/11-Bewegung. Er schließt mit den Sätzen:
    "Letztlich handelt es sich bei LIHOP vs. MIHOP um eine völlig überflüssige Auseinandersetzung - die Frage, ob die Hijacker autonom agiert oder Protektion genossen haben, würde automatisch beantwortet, wenn eine ordentliche Ermittlung ihren Hintergrund erforschen würde... Die Beweisfindung freilich kann nicht über die Pixeldiskussion von 'Pods' und 'Flashs', sondern nur Schritt für Schritt, angefangen bei dem ersten Hauptverdächtigen, A wie Atta..."
Diese zwei Sätze enthalten eine Reihe eigenartiger Gedanken:
  • Es ist von Hijackern die Rede, als sei sicher, daß es diese in Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. Septmber 2001 tatsächlich gegeben hat - als gehe es lediglich um die Frage, ob sie mit oder ohne Wissen von US-Stellen gehandelt haben. Dabei wird vollkommen außer Acht gelassen, daß die als Hijacker bezeichneten Personen keine oder nur eine untergeordnete Rolle als Sündenböcke gespielt haben könnten, die sich überhaupt nicht in den Flugobjekten, mit denen die Anschläge durchgeführt worden sind, befunden haben. Es erscheint fast als ein bewußtes Ablenkungsmanöver, wenn dazu aufgefordert wird, bei den Untersuchungen mit einer der Personen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nur eine Nebenfigur ist, anzufangen: bei A wie Atta. Das erscheint fast so, als sollten die 9/11-Aufklärer auf ein Nebengleis abgeschoben werden.

  • Mit einer unsachlichen Bemerkung (über die Pixeldiskussion von 'Pods' und 'Flashs') wird in Zweifel gezogen, daß Bilder als Beweismaterial dienen können. Natürlich bestehen Bilder in der Epoche der Digitalisierung aus Pixeln. Insofern ist die Auswertung von Bildmaterial immer auch die Auswertung einer Konstellation von Pixeln. Es sind andere Faktoren, die darüber entscheiden, ob Bildmaterial als Informationsquelle als glaubwürdig betrachtet werden kann oder nicht. Es entsteht fast der Eindruck, als solle mit der Bemerkung von Spuren, die die Anschläge als Inside-Job ausweisen, abgelenkt werden. Die Auseinandersetzung um das, was abwertend als 'Pod' und 'Flash' bezeichnet wird, muß differenzierter erfolgen. Es geht dabei um entscheidendes Bildmaterial in Zusammenhang mit den Anschlägen auf den Süd- und den Nordturm des World Trade Center. (siehe unten)

  • Die Auseinandersetzung um LIHOP und MIHOP wird als überflüssig bezeichnet. Damit wird die Frage, ob die Anschläge ein Angriff von außen oder eine Operation von führenden Kräften innerhalb des Landes waren, als irrelevant abgetan. Auch hier ergibt sich fast wieder der Eindruck, als solle die 9/11-Aufklärungsbewegung dazu gebracht werden, entscheidende Fragen nicht zu stellen - namlich all die Fragen, deren Beantwortung zu dem Ergebnis führen könnten: es war kein Angriff von außen.
Es ist erstaunlich, wie mit zwei Sätzen ein derartiges Maß an Irreführung betrieben werden kann. Betrachten wir eine weitere Passage aus dem telepolis-Artikel (aus Teil 1):
    "Neben der Debatte um die Unfehlbarkeit des 'Pontifikators' (Hopsicker) Mike Ruppert sorgen weitere Auseinandersetzungen in der 9/11-Bewegung für Unübersichtlichkeit. Dabei geht es vor allem um die Frage des Pentagon-Flugzeugs und um den 'Pod', die Ausbuchtung unter der zweiten WTC-Maschine. Für Mark Robinowitz handelt es sich bei den Webseiten und Videos, die die 'Pod'-Theorie einer Rakete unter der Boeing vertreten, sämtlich um Schwindel-Seiten, die willentlich oder unwillentlich das Ziel verfolgen, die 9/11-Bewegung zu diskreditieren. Er fordert alle 'seriösen' Seiten auf, sich von den Pentagon- und Pod-'Mythen' zu distanzieren... Da derlei Debatten um unscharfe Fotos ad inifinitum fortgesetzt werden können, stellt sich in der Tat die Frage, ob es sich hier um Ablenkungsmanöver handelt - die ähnlich wie schon seit Jahren debattierten Löcher des Pentagoneinschlags von der eigentlichen Suche nach den Tätern und Hintermännern ablenken. Auch wenn das Bildmaterial der Vertreter der 'Kein Flugzeug im Pentagon'-Hypothese durchaus überzeugend wirkt, liegt damit kein Beweis vor, sondern letztlich nur weiterer Diskussionsstoff - der aber zu nichts führt, außer zu dem naheliegenden MIHOP-Kurzschluss: 'Bush war's.'"
Auch dieser Absatz hat es in sich:
  • Mike Ruppert, einer der Aufklärer in der 9/11-Bewegung, wird als 'Pontifikator' verunglimpft. An anderer Stelle heißt es, der 'investigative Kollege' Daniel Hopsicker habe herausgefunden, dass Ruppert für die Firma 'Pinnacle Quest International' Vorträge hält, die unter dem Verdacht stehe, mit 'Schneeball'- und 'Pyramiden'-Systemen Finanzschwindel zu betreiben." Damit wird Mike Ruppert auf einer Ebene attackiert, die nichts mit dessen aufklärerischer Arbeit zu tun hat. Mittlerweile hat Mike Ruppert die USA verlassen. Nach dem Überfall auf sein Büro und der damit verbundenen Zerstörung aller seiner Computer, über die das Internet-Angebot 'From the Wilderness' entstand, war die Situation in den USA für ihn unerträglich geworden.

  • Das, was als 'Pod'-Theorie bezeichnet wird, wird auf die Annahme, bei dem Fremdkörper unter dem Rumpf des Flugzeugs, das in den Südturm des WTC geflogen ist, habe es sich um eine Rakete gehandelt, verkürzt. Die Interpretation des Fremdkörpers als Rakete mag durchaus falsch sein. Es spielt nur eine untergeordnete Rolle, welche Funktion der Fremdkörper hatte. Entscheidend ist: es kann sich bei dem Flugzeug nicht um das behauptete Passagierflugzeug, es muß sich um ein anderes Flugzeug gehandelt haben, auf das die so genannten Hijacker keinerlei Zugriff hatten.

  • Von MIHOP wird als Kurzschluß gesprochen, als sei MIHOP eine Geisteskrankheit, die ausgemerzt werden müsse. MIHOP wird ausschließlich mit der Behauptung 'Bush wars' in Verbindung gebracht, als gäbe es die Kräfte nicht, die Bush als ihren Präsidenten fungieren lassen, und die die Anschläge geplant und gesteuert haben könnten. Unerwähnt bleibt, daß Bush (unfreiwillig) gestanden hat, daß er per Bildschirm - abseits der Öffentlichkeit - Augenzeuge des ersten Einschlags ins WTC (in den Nordturm) geworden ist und damit spätestens ab diesem Zeitpunkt in das von Kräften innerhalb der USA gesteuerte Geschehen eingeweiht war (Detailierte Darstellung dieses Sachverhalts).

  • Das Bildmaterial, dessen Auswertung zu der Erkenntnis führt, daß in das Pentagon nicht das behauptete Passagierflugzeug eingeschlagen sein kann, wird als Diskussionsstoff bezeichnet, der "zu nichts führt, außer zu dem naheliegenden MIHOP-Kurzschluss". Damit soll offensichtlich die Erkenntnis, daß in das Pentagon ein anderes, andersartiges Flugobjekt eingeschlagen sein muß, als Ergebnis verwirrten Denkens disqualifiziert werden. Dabei spielt es auch in diesem Fall - wie beim WTC-Südturm - keine Rolle, was genau für ein Flugobjekt ins Pentagon eingeschlagen ist. Entscheidend ist auch hier, daß es sich um ein Flugobjekt gehandelt hat, auf das die Personen, die uns als 'Hijacker' vorgeführt werden, keinen Zugriff hatten. Genau diese Erkenntnis soll offensichtlich ins Abseits gedrängt werden.

Und noch eine dritter Gedankenstrang aus dem telepolis-Artikel

Wir lesen dort: "Cointelpro war der Name eines geheimen FBI-Programms mit dem Ziel, die Bürgerrechts-, Studenten- und Kriegsgegnerbewegungen der 60er Jahre zu unterminieren... die Friedensgruppen nicht nur zu unterwandern, sondern sie dies auch wissen zu lassen. Das sollte dazu führen, daß sich die Leute gegenseitig verdächtigen, weil jeder jeden für einen Regierungsagenten hält..."

Was sollen oder können wir daraus bezogen auf die 9/11-Bewegung für Schlüsse ziehen? Sollen wir die Möglichkeit, daß die 9/11-Bewegung von Agenten durchsetzt sein könnte, außer Acht lassen? Nein, das können wir ganz sicher nicht. Und wir sollten das ganze Spektrum der Maßnahmen gegen politisch 'gefährliche' Bewegungen im Auge behalten, wie es im Church-Report der 70er-Jahre dokumentiert ist: Maßnahmen mittels derer eine Bewegung geschwächt, ausgeschaltet, liquidiert werden soll. Das sind Methoden, die weit über die Bespitzelung hinaus gehen: gegeneinander Aufbringen von Personen und Personengruppen bis hin zur physischen Liquidierung einzelner Personen. Die Maßnahmen gegen Mike Ruppert (Büroverwüstung), Chris Bollyn (Verhaftung und Mißhandlung) und Prof. Steven E. Jones (Suspendierung von der Unterrichtstätigkeit an der Uni - infolge seiner Veröffentlichung über die Verwendung von Thermit zur Sprengung der WTC-Türme) sind aktuelle Beispiele dieser Strategie.

Auf dem 9/11-Ereignis basiert die globale Politik des US-Imperiums. Deshalb muß - aus dessen Blickwinkel betrachtet - mit allen Mitteln dafür gesorgt werden, daß das Fundament dieser Politik erhalten bleibt. Gelänge es der 9/11-Bewegung, die Erkenntnis, daß das Fundament ein Lügengebilde ist, ins Bewußtsein der Weltöffentlichkeit zu bringen, wäre das eine essentielle Bedrohung für das US-Imperium - mit ihren dahinter stehenden Oligarchien.

Der telepolis-Artikel macht sich ein Zitat von Andreas von Bülow zu eigen: "95% der Tätigkeit der Geheimdienste rund um die Welt ist Täuschung und Desinformation", um dann zu ergänzen: "Geht man dann noch von der Regel aus, dass Desinformation natürlich nicht nur aus Fiktionen (Lügen) besteht, sondern, um erfolgreich zu sein, möglichst viele Fakten (Wahrheit) enthalten muss - ist der Spiegelsaal komplett. Wie soll da jemand noch durchblicken?" Sicherlich ist diese Einschätzung nicht falsch. Aber was ist daraus die Schlußfolgerung? Es wäre die Aufgabe eines Artikels mit Aufklärungsanspruch, daß Prinzip der Desinformation - gewissermaßen per Demontage der Spiegel - durchschaubar zu machen - anhand der zahlreichen Fälle in Gegenwart und Vergangenheit.

Zu entscheiden, was Desinformation ist und was nicht, überläßt der telepolis-Artikel weitgehend dem 'investigativen' Daniel Hopsicker. Der habe eine Quelle für die Desinformation gefunden: das 'GENESIS Communications Network'. Damit in Zusammenhang stehe Dave von Kleist, der das Video '9/11 in plane sight' mit der Pod-/Flash-Theorie erstellt hat. Das 'GENESIS Communications Network' werde von dem arabischen Milliardär Adnan Kashoggi kontrolliert und sei auf Massenmarketing... spezialisiert: "von 'Plastic Surgeons Crème' über 'Energizer' bis zu betrügerischen 'Werde schnell reich!'-Schemen. Und offenbar auch auf das Marketing von roten Heringen - Desinformation - in Sachen 9/11". Seine eigene website deklariert der 'investigative' Daniel Hopsicker als Saudi-Money-Free-Website.

Damit werden bestimmte Gedanken - insbesondere die, die mit der so genannten 'Pod-/Flash-Theorie' in Zusammenhang stehen - tabuisiert und stigmatisiert. Ein mahnendes Beispiel für den Erfolg dieser Methode: die Autoren des millionenfach abgerufenen Films 'Loose Change' haben die Passage, der sich gleich zu Beginn des Films mit dem Einschlag in den Südturm befaßte, herausgestrichen. Es ist durchaus denkbar, daß Darstellungen, wie sie in dem Video '9/11 in plane sight' verbreitet werden, teilweise in die Irre führen (detailierte Betrachtung dazu siehe unten). Derartige Desinformation hätte aber ihre Wirkung voll erfüllt, wenn mit den "Fiktionen (Lügen)" gleichzeitig die "Fakten (Wahrheit)" ins Abseits befördert würden. Und genau dieser Eindruck entsteht bei dem telepolis-Artikel - bedauerlicherweise. Wer Desinformation aufdecken will, darf sie nicht selber betreiben.



Der Kampf um die Bilder

Wie bereits erwähnt, hat Dave von Kleist in seinem Video '9/11 in plane sight' Bildmaterial von den Einschlägen ins World Trade Center analysiert. Dieses Material und die daraus abgeleiteten Überlegungen sind vielfach aufgegriffen worden, so zum Beispiel in einer von Millionär Jimmy Walter finanzierten DVD mit dem Titel 'Confronting the Evidence: A Call to Reopen the 9/11 Investigation' und in der ersten Fassung von 'Loose Change'.

Einschlag in den Nordturm

Thema bei Dave von Kleist ist auch der Einschlag in den WTC-Nordturm. Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen in diesem Zusammenhang steht eine Erscheinung, die er - wie beim Einschlag in den Südturm - 'Flash' (Blitz) nennt. Diese Gleichheit der Bezeichnungen, ist das erste, was irritiert. Denn, was sich kurz vor oder beim Einschlag abspielt, ist in den beiden Fällen sehr unterschiedlich. Im Falle des Nordturms entwickeln sich kurzzeitig (für die Dauer von zwei Frames, also für etwa 1/12 Sekunde) zwei Wolkengebilde. Die untere (größere) Wolke erscheint heller. Diesen Effekt als Blitz zu bezeichnen und die Betrachtung darauf zu konzentrieren, ist eher ablenkend. Einscheidend ist, daß hier wolkenartige Gebilde entstehen, die mit einem 'normalen' Einschlag eines Flugzeugs kaum oder nicht zu erklären sind.

Nordturm - Aufnahme aus der DVD 'Confronting the Evidence: A Call to Reopen the 9/11 Investigation' - übernommen aus '9/11 in plane sight' von Dave von Kleist

Im Video von Dave von Kleist wird die Szene, die nur aus einem oder zwei Frames besteht, in einer Form gezeigt, die er 'Zeitlupe' nennt. Dieser Begriff ist irritierend. Denn es liegt kein reales Bildmaterial für die zusätzlichen Frames vor, die für eine echte 'Zeitlupe' benötigt würden. Offensichtlich ist eine Funktion zur Anwendung gekommen, die künstlich (interpolierend) Frames erzeugt hat, so daß der Eindruck eines kontinuierlichen Vorgangs entsteht, der einigermaßen realistisch sein kann, aber nicht muß (vergleiche diese Art des Eingriffs in das Videomaterial im Falle des Südturms, in dem extrem unrealistische Effekte entstehen).

Insgesamt ist die Fixierung auf den so genannten 'Blitz' eher als Ablenkung zu betrachten. Festzuhalten ist: Die Art des Flugobjekts, das in den Nordturm des WTC eingeschlagen ist, ist nicht erkennbar. Anhand der Videoaufnahmen läßt sich nicht beurteilen, ob es sich tatsächlich um ein Passagierflugzeug handelt, schon gar nicht welchen Typs und welcher Fluggesellschaft. Die Aufnahme ist keinerlei Beweis dafür, daß es sich bei dem einschlagenden Objekt tatsächlich - wie behauptet - um Flug 11 der American Airlines gehandelt hat.

Einschlag in den Nordturm des WTC - Ausschnitt aus dem Video der Brüder Naudet in der Wiedergabe von 'Protokoll des Grauens', ZDF, 17.8.2006

(in der Original-Auflösung des Videomaterials - die Aufnahme ist in dem Moment, in dem sich die zwei Wolkengebilde entwickelt haben, kurz angehalten)

Kurzzeitig (maximal 1/12 Sekunde) sind übereinander die zwei wolkenartigen Gebilde zu sehen. Ihre Mittelpunkte haben einen Abstand von mindestens 20 Metern (der Turm ist ca. 63 Meter breit). Dieses Phänomen ist ohne weiteres nicht erklärbar. Sehen wir uns die entscheidende Phase der Video-Aufnahme deshalb Bild für Bild an (etwas vergrößert und zur Orientierung mit einer eingezeichneten Linie):


Auch anhand dieser Bilder läßt sich nicht sicher beurteilen, was genau kurz vor dem Einschlag bzw. im Moment des Einschlags geschieht. Aber eins ist sicher: Daß es sich bei dem, was zu erkennen ist, um die Wirkung einer herkömmlichen Passagiermaschine handelt, wird sehr in Frage gestellt.

In Betracht gezogen werden muß darüber hinaus noch folgendes: das Bildmaterial - das einzige, das vom Einschlag in den Nordturm öffentlich verfügbar ist - stammt aus einem Film der Brüder Naudet. Wie es entstehen konnte, ist nicht erklärbar. Die Wahrscheinlichkeit, daß es ohne Vorwissen entstanden ist, ist sehr gering - zumindest wenn wir davon ausgehen, daß es sich um authentisches Videomaterial handelt.

Damit ist ein weiterer Aspekt benannt: Das Videomaterial ist nicht live ausgestrahlt worden. Es hat also bis zur Veröffentlichung eine Zeitspanne gegeben, in der manipulierend eingegriffen worden sein kann. Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, das Teile des Videomaterials Ergebnis dieser Manipulation sein können. Auch der Extremfall, daß die komplette Video-Sequenz vom Einschlag künstlich erzeugt ist, ist nicht auszuschließen. Die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Manipulation dürfte aber gering sein. Es würde kaum einen Sinn machen, ein Video mit fragwürdigen, verräterischen Elementen zu produzieren.

Festzuhalten bleibt auch noch: Die Brüder Naudet verwickeln sich bei einem Interview in Ungereimtheiten. Auch das deutet darauf, daß mit der Geschichte, die über die Entstehung des Videos verbreitet wird, etwas nicht stimmt. Es liegt daher nahe anzunehmen, daß die Brüder Naudet in irgendeiner Form eingeweiht waren, und das Entstehen der Videoaufnahme kein Zufall ist. (siehe auch Rezension des Naudet-Films)


Einschlag in den Südturm

Ausgiebig befaßt sich Dave von Kleist in seinem Video mit dem Einschlag in den Südturm. Auch in diesem Zusammenhang wird die Aufmerksamkeit sehr stark auf etwas gelenkt, was er als 'flash' (Blitz) bezeichnet, und das von dem wesentlich wichtigeren Indiz, nämlich dem Fremdkörper unter dem Rumpf des Flugzeugs ablenkt.

WTC-Südturm - Aufnahme aus '11. September', ZDF, 11.9.2006 (aufgehellt)

Es kommt zwar zu einem kurzen (gelblichen) Aufleuchten an der Spitze des Flugzeugs, wie die am 11.9.2006 ausgestrahlte Aufnahme aus der ZDF-Sendung '11. September' zeigt. Es kann sich aber ohne weiteres um einen Effekt handeln, der beim Auftreffen des Flugzeugs auf die Fassade des WTC-Südturms entsteht und der unabhängig davon ist, ob es sich um das behauptete Passagierflugzeug oder eine andere Maschine handelt. Von daher ist der Aussagewert gering.

WTC-Südturm - Aufnahme aus der DVD 'Confronting the Evidence: A Call to Reopen the 9/11 Investigation' - übernommen aus '9/11 in plane sight' von Dave von Kleist

Der Fleck an der Flugzeugspitze erscheint im Video von Dave von Kleist deutlich heller als in der Aufnahme aus der ZDF-Sendung. Es ist anzunehmen, daß dies durch einen Eingriff per (partieller) Kontrastanhebung hervorgerufen ist.

Der Aufnahme in der ZDF-Sendung ist zu entnehmen, daß das (gelbliche) Aufleuchten nur in einem Frame des Videomaterials auftritt. Das Aufleuchten erfolgt also maximal für die Dauer von 1/25 Sekunde. In den Zeitlupenaufnahmen im Video von Dave von Kleist wird - wie beim Einschlag in den Nordturm - mittels Interpolation der Eindruck erweckt, als entwickele sich das Leuchten in der Intensität über eine Vielzahl von Frames.

In der folgenen Einstellung aus dem Video von Dave von Kleist (rechts im Bild) sehen wir einen extremen Ausschnitt aus dem Videomaterial. Auch hier wird die Aufmerksamkeit in erster Linie auf den hellen Fleck an der Spitze des Flugzeugs gelenkt.

WTC-Südturm - Aufnahme aus der DVD 'Confronting the Evidence: A Call to Reopen the 9/11 Investigation' - übernommen aus '9/11 in plane sight' von Dave von Kleist (rechts im Bild)

Dave von Kleist demonstriert den Effekt des Aufleuchtens (des so genannten Blitzes) anhand von mehreren Videoaufnahmen. Dazu gehört auch die folgende, besonders verschwommene Aufnahme.

WTC-Südturm - Aufnahme aus der DVD 'Confronting the Evidence: A Call to Reopen the 9/11 Investigation' - übernommen aus '9/11 in plane sight' von Dave von Kleist

Die folgende Aufnahme irritiert in besonderem Maße. Hier ist die Methode, aus wenigen Frames durch Interpolation zusätzliche Frames künstlich zu erzeugen, derart überzogen, daß ein Bewegungsablauf entsteht, der mit der Realität so gut wie gar nichts mehr zu tun hat.

WTC-Südturm - Aufnahme aus der DVD 'Confronting the Evidence: A Call to Reopen the 9/11 Investigation' - übernommen aus '9/11 in plane sight' von Dave von Kleist (zur Verdeutlichung als stark verlangsamte Animation)

Auf diese Weise wird die Betrachtung von Dave von Kleist unglaubwürdig. Dabei gibt es genügend Material, das Indizien dafür liefert, daß es sich bei dem Flugzeug, das in den Südturm eingeschlagen ist, nicht um das behauptete Passagierflugzeug gehandelt haben kann.

Wie eine Aufnahme aus der ZDF-Sendung 'Protokoll des Grauens' zeigt, sind auf der dem Betrachter zugewandten Seite des Flugzeugs kurzzeitig (Bruchteile einer Sekunde - beginnend etwa 10 Frames vor der Kollision mit dem Gebäude - bei 25 Frames pro Sekunde also etwa beginnend eine knappe halbe Sekunde vor der Kollision mit dem Gebäude) hell leuchtende Streifen zu sehen. Ansonsten erscheint das Flugzeug extrem dunkel, obwohl die Sonne aus Richtung des Betrachters scheint und die obere Hälfte des Rumpfs einer United Airlines deutlich heller als die untere Seite lackiert ist.

Einschlag in den Südturm gemäß 'Protokoll des Grauens', ZDF, 17.8.2006

(Die Aufnahme ist in dem Moment, in dem die hell aufscheinenen Objekte am Rumpf des Flugzeugs besonders klar sichtbar sind, kurz angehalten)

Es stellt sich die Frage, worum es sich bei den hellen Streifen handelt: sind es Reflexionen der Sonne, die plötzlich auf das Flugzeug trifft? Oder ist es etwas anderes? Wenn es Reflexionen sind: was für Objekte sind es, die so extrem reflektieren? Wenn der Rumpf die Reflexionen hervorrufen würde, gäbe es keinen Grund dafür, daß die Reflexionen nur so partiell auftreten.

Betrachten wir das Flugzeug genauer (etwas aufgehellt in der Original-Auflösung des Videomaterials aus der ZDF-Sendung 'Protokoll des Grauens'): wir können schemenhaft zwei Objekte erkennen, wie sie für eine Boeing 767 völlig untypisch sind. Sie befinden sich unter dem Rumpf. Der kürzere der beiden hellen Streifen ist Teil des Objekts am hinteren Teil des Rumpfs (das schon in Gerhard Wisnewskis Buch 'Mythos 9/11' eingehend betrachtet worden ist). Der längere Streifen ist Teil eines Objekts am vorderen Teil des Rumpfs.

Einschlag in den Südturm - Fremdkörper unter dem Rumpf des Flugzeugs - gemäß 'Protokoll des Grauens', ZDF, 17.8.2006

Zum Vergleich eine Boeing 767-222 der Fluglinie United Airlines, die in den Südturm eingeschlagen sein soll (aus etwa der gleichen Perspektive - von unten gegen das schräg liegende Flugzeug blickend)

Zum Vergleich: auch ein anderes (häufig veröffentlichtes) Bild zeigt das Flugzeug mit einem Objekt unbekannter Funktion unter dem Rumpf. Nicht ohne weiteres zu verstehen ist, weshalb von der Seite zwei Objekte, von hinten betrachtet aber nur das eine Objekt sichtbar ist. Das bleibt zu klären.

Zum Vergleich ein Bild (mit Ausschnitt), wie es bereits häufiger veröffentlicht ist

Desweiteren zum Vergleich noch eine Videoaufnahme aus dem Film 'Loose Change': hier sehen wir von unten, wie das Flugzeug in den Südturm fliegt. Wie in der ZDF-Sendung 'Protokoll des Grauens' verschwindet das Flugzeug im Turm wie in Butter, fast ohne in der Fassade des Gebäudes Spuren zu hinterlassen, und ohne daß (leichtere) Teile des Flugzeugs von der Fassade und den darin senkrecht verlaufenden Stahlträgern aufgehalten und zurückgeschleudert würden. Es ist, als wären die Stahlträger nicht vorhanden (ähnlich wie es im Fall des Anschlags auf das Pentagon in einer Simulation von Prof. Sozen - die mit einem Stahlgitter verstärkte Außenwand ignorierend - zu sehen ist)

Zum Vergleich eine Aufnahme aus 'Loose Change' (mit Ausschnitt)

In der bei 'Loose Change' wiedergegebenen Szene beträgt die Zeitspanne vom Erscheinen des Flugzeugs im Bild bis zur Kollision etwa 12 Frames, d.h. etwa eine halbe Sekunde. Es ist also insbesondere der Zeitraum wiedergegeben, in dem die ZDF-Sendung 'Protokoll des Grauens' die Veränderungen am Rumpf des Flugzeugs offenbart. Sie müßten demnach auch in dieser Aufnahme zu sehen sein. Das ist aber nicht der Fall. Warum, ist unklar. Es ist eine Aufnahme, die die Unterseite des Flugzeugs deutlich und aus relativ geringer Distanz zeigt. Es entsteht der begründete Verdacht, das in diese Aufnahme nachträglich manipulierend eingegriffen wurde. Der Standbild-Ausschnitt (rechts) läßt die Verdickung(en) noch erahnen. In 12 Frames die Fremdkörper wegzuretuschieren, wäre mit nur geringem Aufwand verbunden.

Betrachten wir zum Schluß noch eine weitere Videoaufnahme aus der ZDF-Sendung '11. September'. (Ein Hinweis dazu: das ZDF-Videomaterial enthält jedes Einzelbild mehrfach. Es handelt sich also um eine Art von Zeitlupenaufnahme. In die aus dem Material der ZDF-Sendung erzeugte Animation sind die Einzelbild-Wiederholungen nicht eingeflossen. Und die Bewegung ist in dem Moment, in dem der Fremdkörper unter dem Rumpf der Maschine sichtbar wird, kurz angehalten.)

Videoaufnahme gemäß '11. September', ZDF, 11.9.2006

rechts Ausschnitt aus einem Standbild der Videoaufnahme - in der Auflösung des Videomaterials, mit angehobenem Kontrast

Hier ist der Fremdkörper unter dem Rumpf des Flugzeugs wieder deutlich erkennbar, so daß wir annehmen müssen: es kann sich kaum um eine normale Boeing 767-222 der United Airlines handeln. Das ist eine Erkenntnis, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den Schluß zuläßt: die Maschine hat sich nicht in der Gewalt der behaupteten Hijacker befunden. Es muß sich um eine andere Maschine gehandelt haben, die auf andere Weise gesteuert worden ist.


Pentagon und Shanksville

Abschließend noch in Kürze eine Betrachtung zu den beiden weiteren Orten des Geschehens vom 11. September 2001: Pentagon und Shanksville.

Was das Pentagon anbetrifft, ist es - neben weiterem existierenden Bildmaterial - insbesondere eine Folge von Bildern einer Sicherheitskamera, die Aufschluß gibt.

Pentagon - Fünf, als Einzelbild veröffentlichte Aufnahmen der Sicherheitskamera als Animation

Mit großer Geschwindigkeit schießt ein Objekt, einen hellen Raketenschweif hinter sich herziehend, knapp über dem Boden auf das Pentagon zu

Sie macht deutlich: es war kein Passagierflugzeug. Es muß ein Geschoss mit einem hellen Raketenschweif gewesen sein, das ins Pentagon eingeschlagen ist. Es besteht kein Grund, sich durch abwertende Begriffe wie 'No Planes', die diese Erkenntnis in Mißkredit bringen sollen, irritieren zu lassen.

Was die angebliche Absturzstelle bei Shanksville/Pennsylvania angeht, sind es Bilder von einem Krater und einem Rauchpilz, die Aufschluß geben. Sie widerlegen, daß hier in irgendeiner Weise ein Flugzeugabsturz stattgefunden hat - der durch den Kampf der Passagiere mit den 'Terroristen' in der United-Airlines-Maschine Flug 93 herbeigeführt worden sein soll.

Shanksville/Pennsylvania (Krater und Rauchpilz) - aus 'Protokoll des Grauens', ZDF, 17.8.2006

Das Bildmaterial aus der ZDF-Sendung 'Protokoll des Grauens' zeigt einen Krater ohne nennenswerte Trümmer. Es sieht viel eher nach einem Bombenabwurf aus. Und auch der Rauchpilz weist auf einen Bombenabwurf hin. Klarer lassen sich die Behauptungen, hier sei die United-Airlines-Maschine Flug 93 abgestürzt, kaum widerlegen. (siehe auch Rezension zum ZDF-Film 'Protokoll des Grauens')


Schlußbemerkung

Vieles deutet darauf hin, daß mit Methoden gezielter Desinformation von derart zentralen Erkenntnissen abgelenkt werden soll, daß es darum geht, sie zu tabuisieren und zu stigmatisieren. Wie bereits erwähnt: daß in 'Loose Change' die Betrachtung zum Einschlag in den Südturm fallen gelassen worden ist, ist ein erschreckender Vorgang, der zeigt, wie Desinformationsstrategien ihre verheerende Wirkung entfalten. Dazu gehören mehrere Akteure. Die einen setzen die Desinformation in die Welt. Die anderen decken sie auf und diskreditieren all diejenigen, die sie bewußt oder versehentlich aufgegriffen haben, und ziehen gleichzeitg die entlarvenden Fakten mit in den Strudel der Irritation.

Alle in diesem Artikel untersuchten Fälle machen deutlich: die verbreitete, 'offizielle' Darstellung der Geschehnisse kann nicht zutreffen. Es wird immer klarer: beim Fall 9/11 handelt es sich um einen Inside-Job. Es gibt zuviele Indizien, die darauf hinweisen, daß die so genannten Hijacker bei den Operationen vom 11. September 2001 keine wesentliche Rolle gespielt haben - sie sich nicht in den Flugobjekten befunden haben können, die für die Anschläge verwendet worden sind. Die Anschläge müssen von andere Seite geplant und durchgeführt worden sein: von Kreisen aus dem Innern des Machtkomplexes. Auch das Thema Sprengung der WTC-Gebaude deutet in diese Richtung. Lassen wir uns durch noch so viel Desinformation und Einschüchterungsversuche nicht von diesen entscheidenden Erkenntnissen abbringen.



Anhang:

Wir dürfen uns das Denken nicht verbieten lassen!
Weitere Betrachtung zur Auseinandersetzung um die Frage, ob und wie die 9/11-Aufklärungsbewegung desorientiert wird

Bei der Auseinandersetzung um unsere Rezension zu 'Protokoll des Grauens' geht es - wie bei der Diskussion um 9/11 generell - auch um die folgenden zwei Fragen:
  • inwieweit kann Bildmaterial (Fotos und Videos) Beweiskraft haben?
  • inwieweit dienen bestimmte Betrachtungen der bewußten Desorientierung und welche sind das?
Zur Frage: inwieweit kann Bildmaterial (Fotos und Videos) Beweiskraft haben?

Natürlich ist Bildmaterial fälschbar. Deshalb muß bei der Auswertung immer mit in Betracht gezogen werden, daß dies der Fall sein könnte. Bei der Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, ob eine Fälschung vorliegen könnte oder nicht, sind u.a. zu berücksichtigen:
  • die Quelle des Bildmaterials
  • die Interessenlage derjenigen, die das Bildmaterial öffentlich machen
  • die Frage, inwieweit Bildmaterial aus verschiedenen Quellen (und Perspektiven) sich hinsichtlich der Aussage deckt.
Unter Berücksichtigung dieser Aspekte gibt es keinen Grund, z.B. an Authentizität und Aussagekraft der Bilder vom Einsturz von Gebäude 7 oder vom Krater bei Shanksville zu zweifeln. Und die Schlüsse, die sich aus diesem Bildmaterial ziehen lassen, können mit hoher Sicherheit gezogen werden. Die Wahrscheinlichkeit, daß Gebäude 7 nicht durch kontrollierte Sprengung in sich zusammensinkt, ist fast Null. Und die Wahrscheinlichkeit, daß ein Flugzeug einen Krater wie eine Bombe hinterläßt, ohne daß Flugzeugtrümmer entstehen, ist ebenso nahe Null.

Deshalb können wir davon ausgehen, daß dieses Bildmaterial eine hohe Beweiskraft besitzt. Und wir können demzufolge daraus ableiten, daß die 'offiziellen' Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen, also die Täter andere als die Behaupteten sein müssen. Das ist sehr viel wert. Allein diese beiden Beispiele reichen aus, um schließen zu können, wo die Täter mit Sicherheit nicht und wo sie demgegenüber mit großer Wahrscheinlichkeit zu finden sind.

Es ist so gut wie undenkbar, daß Gebäude 7 von den 'offiziell' benannten Tätern gesprengt worden ist. Und es ist ebenso fast undenkbar, daß von den 'offiziell' benannten Tätern bei Shanksville eine Bombe abgeworfen worden ist. In beiden Fällen können mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nur Insider im Spiel sein.

Zur Frage: inwieweit dienen bestimmte Betrachtungen der bewußten Desorientierung und welche sind das?

Natürlich müssen wir davon ausgehen, daß Verwirrung gestiftet werden soll, daß die 9/11-Aufklärungsbewegung diskreditiert werden soll, daß die an der Aufklärung Beteiligten gegeneinander aufgebracht werden sollen. Daran haben diejenigen, die hinter der Tat stehen, ein großes Interesse.

Natürlich müssen wir deshalb davon ausgehen, daß desorientierendes Bildmaterial in Umlauf gebracht wird, daß ablenkende und verwirrende Gedanken in die Diskussion eingebracht werden.

Es gibt Fragestellungen, deren Beantwortung verschieden schwer wiegende Schlußfolgerungen zulassen (Surprise*, LIHOP*, MIHOP*). Deshalb müssen Fragestellungen, die automatisch zu MIHOP führen, unterbunden werden - indem sie als verrückt oder unbedeutend verurteilt werden. Solche Fragen sind:
  • Ist in den WTC-Nordturm eine Boeing der American Airlines geflogen oder nicht?
  • Ist in den WTC-Südturm eine Boeing der United Airlines geflogen oder nicht?
  • Ist in das Pentagon eine Boeing der American Airlines geflogen oder nicht?
  • Ist bei Shanksville eine Boeing der United Airlines abgestürzt oder nicht?
  • Ist der WTC-Südturm ursächlich durch den Anschlag eingestürzt oder nicht?
  • Ist der WTC-Nordturm ursächlich durch den Anschlag eingestürzt oder nicht?
  • Ist das WTC7-Gebäude durch Feuer eingestürzt oder nicht?
  • Ist das Pentagon ursächlich durch den Anschlag eingestürzt oder nicht?
All diese Fragen führen im Falle der Negativ-Beantwortung mit sehr großer Zwangsläufigkeit zu dem Schluß, daß diejenigen, die die so genannte offizielle Version von Osama bin Laden und den 19 Hijackern (wenige Stunden bzw. Tage nach 9/11) in die Öffentlichkeit gebracht haben, bewußt die Unwahrheit verbreitet haben und zum Kreis oder Umfeld der Täter gehören müssen. Deshalb sind diese Fragen für die Täter so gefährlich.

Und bei einigen dieser Fragestellungen, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit als beantwortet gelten können oder zumindest der Beantwortung sehr nahe sind, spielt Bildmaterial eine wesentliche Rolle. Deshalb ist auch dieses Bildmaterial für die Täter so gefährlich.

Demgegenüber gibt es Fragen, deren Beantwortung allenfalls zu LIHOP führen. Eine solche Frage ist beispielsweise: warum sind die Abfangjäger nicht rechtzeitig aufgestiegen?

Wir fragen deshalb: ist es desorientierend,
  • wenn MIHOP in die Debatte gebracht wird - oder
    wenn die Frage 'MIHOP oder LIHOP' als unwichtig erklärt wird?
  • wenn Bildmaterial ausgewertet wird - oder
    wenn es als irrelevant bezeichnet und damit beiseite geschoben wird?
  • wenn Fragen, deren Beantwortung zu MIHOP führt, gestellt werden - oder
    wenn sie als nebensächlich beiseite geschoben werden?
Es fällt jedenfalls auf, daß diejenigen, die sich bei ihren Bemühungen um Aufklärung des Falls 9/11 mit diesen Fragen befassen - wie z.B. Gerhard Wisnewski in Deutschland oder Daniele Ganser in der Schweiz - wesentlich heftiger angegriffen werden. "Ich habe allmählich genug von den Wisnewskis dieser Welt und von zur Recherche unfähigen Journalisten", schreibt ein 'Ex-Verfassungsschützer' in verunglimpfender Weise an die Tageszeitung 'junge Welt', die es gewagt hatte, Gerhard Wisnewski am 11. September 2006 auf einer ganzen Seite zu Wort kommen zu lassen.

Halten wir abschließend fest: wir sollten uns nicht davon abhalten lassen, uns der Aufklärung des Falls 9/11 von so vielen Richtungen wie möglich zu nähern. Es gibt eine große Zahl verschiedener Betrachtungen, die alle ihre Wichtigkeit haben. Lassen wir uns nicht weiß machen, daß Fragen, die mit Sicherheit genau so wichtig sind wie andere, unwichtig, nebensächlich oder zweitrangig sind. Wir dürfen uns das Denken nicht verbieten lassen. In der Summe der verschiedenen Betrachtungs- und Herangehensweisen liegt unsere Stärke.


Weiterer Beitrag zur Frage nach den Tätern:
BBC-Meldung über den Einsturz von WTC7 vor dem Einsturz
Artikel von Gerhard Wisnewski, BBC-Stellungnahme vom 27.2.2007 und Online-Petition an die BBC

Alle Beiträge zur Frage nach den Tätern im Überblick:
Tagebuch 9/11
Notizen zum 11. September 2001 und den Anstrengungen zu seiner Aufklärung
Noch am Tag der Tat steht der Täter fest
Was uns über die Medien suggeriert werden soll - Ein Beispiel: 'Express' vom 12. September 2001
Einige offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 19 vom 22.09.2001
Reichstagsbrandstiftung in New York
Artkel von Boris Kagarlitzky in 'junge Welt' vom 24.9.2001
Ist die Kriegsgeilheit größer als der Wunsch nach Wahrheit?
Eine Betrachtung von Regina Schwarz vom 3.10.2001
Weitere offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 20 vom 6.10.2001
Insiderhandel - Wußten Investoren vor den Anschlägen Bescheid?
Artikel von Barry Grey in 'junge Welt' vom 16.10.2001
Pentagon-Dementis geplatzt - Selbstmordpiloten ... vom US-Militär ausgebildet
Artikel von Rainer Rupp in 'junge Welt' vom 19.10.2001
Terrorangriffe oder gut geplante geheimdienst-militärische Luftangriffe?
Offene Fragen und andere Merkwürdigkeiten - Ausführungen von Cora Simon vom 3.11.2001
Wenn CIA und die Regierung nicht in die Anschläge vom 11. September verwickelt wären: was würden sie tun?
Artikel von Michael C. Ruppert vom 2.11.2001 in 'From The Wilderness Publications'
Immer noch offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 22 vom 3.11.2001
Bin Laden und die CIA
Artikel von Alexandra Bader vom 5.11.2001 im Frauen-Online-Magazin CeiberWeiber
Anschläge in Amerika und Krieg in Afghanistan
Ausführungen von Daniel Schulz über Tat und Täter vom 12.11.2001
Fragen, Antworten, neue Fragen
Aus einem Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 23 vom 17.11.2001
"Amerikaner bis zur Tat völlig ahnungslos"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'Konkret' 12/2001
Geheime Wurzeln des Krieges
Artikel von Mumia Abu-Jamal in 'junge Welt' vom 29.12.2001
"Da sind Spuren wie von einer trampelnden Elefantenherde"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, im 'Tagesspiegel' vom 13.1.2002
"Die amerikanische Darstellung ist falsch - 7 der 19 Attentäter haben nach dem 11. September noch gelebt"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'Oberhessische Presse' vom 5.4.2002
Fragen & Widersprüche zum 11. September
Artikel von Rainer Rupp, 25.6.2002
Was weiß Rumsfeld über den 11. September?
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'junge Welt' vom 8.2.2003
"Ich glaub nicht an den Klapperstorch"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in der 'Frankfurter Rundschau' vom 23.8.2003
Heiße Fragen zum 11. September - Britischer Ex-Minister bezweifelt offizielle Version
Artikel von Rainer Rupp vom 10.9.2003
Internationaler Terrorismus: Mischten USA in Beslan mit?
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'junge Welt' vom 11.9.2003
Bin Laden nicht wegen 11. September gesucht
Eine Veröffentlichung der 'Süddeutschen Zeitung' vom 9.5.2006
"Die größten betrügerischen Akte in unserer Geschichte als Vorwand für einen Krieg gegen den Terror inszeniert"
Ein Leserbrief von Lauro Chavez zum 11. September 2001
Wer darf behaupten: Der Holocaust hat nie stattgefunden
Betrachtungen zu Horst Mahler und Eric Hufschmid, 27.11.2006
Ablenken, verwirren, tabuisieren, stigmatisieren
Pod, Flash und Pentagon - Betrachtung über Desinformationsstrategien in der 9/11-Aufklärungsbewegung und die Beweiskraft der Bilder, 9.1.2007
BBC-Meldung über den Einsturz von WTC7 vor dem Einsturz
Artikel von Gerhard Wisnewski, BBC-Stellungnahme vom 27.2.2007 und Online-Petition an die BBC
Wer ist der echteste Scheich?
Betrachtung zum Pentagon-Geständnis vom 14.3.2007 mit Äußerungen einer Chalid Scheich Mohammed genannten Person
Der 11.9.2001 im Urteil von Sachverständigen
Ausgewählte Zitate aus der Homepage der Gruppe 'patriots question 9/11' - Zusammenstellung und Übersetzung: Andreas von Bülow
Der 11. September 2001. Bilder zur Meinungsbildung. Augenschein am Tatort.
Ein Versuch von Andreas von Bülow, dem unbefangenen Beobachter eine eigene Beurteilungsgrundlage zu geben, ob die Rechtfertigung eines Jahrzehnte dauernden Weltkrieges gegen den muslimischen Terror auf Grund der Ereignisse des 11.9.2001 in sich stimmig ist oder auf einem Lügengespinst aufbaut
9/11 - Habt Ihr das vielleicht selbst gemacht?
Video und Text des Songs der Hip-Hop- und Rap-Band 'Die Bandbreite'
Blind, taub und stumm
Andreas von Bülow über das Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg vom 8.1.2007 gegen den angeblichen Terrorhelfer Mounir El Motassadeq - 20.9.2007
Gegen das Einknicken von Gewerkschaftern vor den Kriegstreibern des 'Spiegel'
Offener Brief von Claudia Karas an den Pressesprecher der IG Metall Bayern, Matthias Jena, 2.12.2007
Operation 9/11: ein Musterbeispiel für synthetischen Terror
Julius Streichers 'Stürmer' ist bescheiden verglichen mit dem heutigen Propagandaapparat gegen den Islam - Elias Davidsson im Interview mit Muslim-Markt am 2.8.2008
Es gibt keine Beweise dafür, dass Muslime am 11. September 2001 Flugzeuge entführten
Analyse von Elias Davidsson vom 10.1.2008
Ruf nach Gerechtigkeit
Gerechtigkeit für die Opfer des 11. September - Gerechtigkeit für Mounir El Motassadeq - Aufruf, initiiert von Elias Davidsson
"Es handelt sich um Anschläge, die von Geheimdiensten begangen wurden."
Interview mit Andreas von Bülow über den 11. September 2001 - veröffentlicht bei telepolis am 11.9.2010
Die Medien müssen sich entschuldigen, daß sie ohne jeden Beweis behauptet haben, Muslime hätten die Anschläge vom 11. September begangen
Aufruf anläßlich des neunten Jahrestages des 11. September 2010
Wenn Hochhäuser in sich zusammenfallen
Rainer Rupp in Ossietzky 4/2011, 18.2.2011
Meine Reaktion zum Tod von Osama Bin Laden
Noam Chomsky am 7.5.2011
Lynchmord Obamas an Osama - Staatsterrorismus versus Privatterrorismus – Terroristen unter sich
Jürgen Rose am 09.05.2011
Osama bin Ladens nützlicher Tod
Paul Craig Roberts, 3.5.2011
Osama und die Geister des 11. September: Der Beweis, dass Obama lügt
Michael C. Ruppert, 7.5.2011
Zur Ermordung von Osama bin Ladens
Kommentar von Elias Davidsson, 3.5.2011
Die Anschläge am 11. September 2001 und die Orwellsche Neudefinition der "Verschwörungstheorie"
Paul Craig Roberts, 20.06.2011
Doch Thermit! - Wissenschaftler weisen Thermit im Staub der 9/11-World-Trade-Center-Katastrophe nach
John S. Hatch, 14.04.2009
False Flag Terror
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001
Bisher unveröffentlicht
Zwei Leserbriefe von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001 - 7.9.2011
Nachdenken tabu? - Unsere politische Schlacht gegen die Lüge muss beginnen lang bevor die erste Bombe gefallen ist
Vortrag von George Pumphrey - gehalten am 30.9.2011 in Heidelberg aus Anlass des 10. Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001