9/11 - Die Frage nach den Tätern
Einige offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 19 vom 22.09.2001

Woher eigentlich kennen nach den Anschlägen vom 11. 9. die Verantwortlichen von Anfang an den Namen des Täters hinter den Tätern so genau - vor Abschluß der Ermittlungen?

Wir haben keine andere Informationsquelle: Wir sitzen vor Fernseh- oder Rundfunkgerät und gucken und lauschen. Die Informationen, die uns erreichen, werden zu virtueller Realität. Manchmal fallen Widersprüche auf, ergeben sich Fragen, kleinere, größere, die sich allesamt in der übergreifenden Frage bündeln: Woher eigentlich kennen die Verantwortlichen von Anfang an den Namen des Täters hinter den Tätern so genau - vor Abschluß der Ermittlungen? Den Täter, den zu jagen der "Kreuzzug" ausgerufen wird, der "erste Krieg des 21. Jahrhunderts" geführt werden soll...

Die Rede ist derzeit von 19 Selbstmordterroristen, die die vier Flugzeuge in ihre Gewalt gebracht hatten. Wie wurde diese Zahl ermittelt? Ein Passagier der in Pennsylvania abgestürzten Maschine sprach unmittelbar davor von nur drei Entführern. Ist es denkbar, daß man von den Passagierlisten einfach alle arabisch klingenden Namen zusammengezählt hat und so auf 19 kam?

Es wurde mehrfach - und zwar regierungsamtlich - erklärt, der Selbstmordangriff auf das Pentagon habe ursprünglich dem Weißen Haus beziehungsweise der Präsidentenmaschine gegolten. Woher stammt diese Vermutung? Es gab keine Überlebenden.

Mehrfach wurde in den Medien von Abschiedsbriefen der mutmaßlichen Entführer berichtet. Von dem Verfasser eines dieser Briefe - und zwar von einem der Männer, die lange in Deutschland gelebt haben -, wurde in den Nachrichten das US-amerikanische Fahndungsersuchen gezeigt.Es trug den Zusatz "suicid". Wieviele der 19 verdächtigten Männer hinterließen derartige "suicid"-Briefe? Sind es private Abschiedsbriefe, oder enthalten sie ein Bekenntnis zur beabsichtigten Tat? Wenn es Bekennerbriefe waren, die Motive und Hintergründe offen legen - warum wurden sie der Öffentlichkeit bisher vorenthalten?

In den vier entführten Maschinen befanden sich einschließlich der Entführer insgesamt etwa 250 Passagiere. Da jede Maschine etwa 200 bis 300 Plätze hat, waren nicht annähernd alle Plätze dieser Maschinen belegt. Wie erklärt sich diese geringe Auslastung von Flugzeugen bei US-Langstreckenflügen?

Es wird gemeldet, unmittelbar nach Bekanntwerden der Entführung seien Abfangjäger der US-Luftwaffe gestartet, hätten aber leider die entführten Maschinen vor ihrem Crash mit dem World Trade Center knapp verfehlt. Greift in den USA bei Flugzeugentführungen immer die Luftwaffe ein? Zu welchem Zeitpunkt hat man gewußt, daß es sich um Selbstmordattentate handelte?

Eine der vier entführten Maschinen stürzte in Pennsylvania ab. Es wurde abwechselnd erklärt, die Maschine sei von der US-Luftwaffe abgeschossen worden oder bei einem Befreiungsversuch der Passagiere abgestürzt. Woher stammen diese widersprüchlichen Meldungen? Liegen den Ermittlern inzwischen gesicherte Erkenntnisse zur Absturzursache vor? Der Selbstmordangriff auf das Pentagon erfolgte fast eine Stunde nach dem ersten Attentat auf das World Trade Center. Warum wurde es nicht durch Abfangjäger der US-Luftwaffe verhindert, wenn diese bereits alarmiert waren?

Wiederholt wurde berichtet, den zuständigen US-Behörden seien Warnungen von einem geplanten Anschlag zugegangen (von der ägyptischen Regierung, vom französischen Geheimdienst, schließlich von einem iranischen Häftling in bundesdeutscher Abschiebehaft). Es fehlt jeder Kommentar, warum diese Warnungen nicht beachtet wurden. Es gibt bis jetzt niemand, der sich zu den Attentaten bekannt hat. Ein ehemaliger israelischer Geheimdienstleiter machte darauf aufmerksam, daß verschiedene Gruppen als Urheber in Frage kämen. Deutsche Ermittler stellten mehrfach fest, nachweisliche Verbindungen zwischen den mutmaßlichen Attentätern aus Hamburg/Harburg/Bochum und dem islamischen Fundamentalisten bin Laden könnten nicht festgestellt werden. Warum wird bin Ladens Verantwortung für das Geschehen in New York und Washington von den Medien nicht hinterfragt?

In ersten Fernsehberichten über die weltweiten Reaktionen auf die Terroranschläge wurden immer wieder Aufnahmen mit vor Freude tanzenden und fröhlichen schreienden palästinensischen Kindern gezeigt. Was rufen diese Personen? In einer Sendung des Mitteldeutschen Rundfunks mit Klaus Bednarz übersetzte ein arabischer Talk-Gast diese Rufe mit: "Wo sind die Millionen? Her mit den Millionen!" Stand der Jubel überhaupt im Zusammenhang mit den Attentaten von New York und Washington? Von wem stammen diese Aufnahmen? Wer hat sie zu diesem Zeitpunkt in die Nachrichten gebracht?

Lückenhafte Beobachtungen, abgeleitet aus lückenhaftem Medienkonsum. Fragen und Widersprüche, ungeordnet, offen für Vervollständigung durch den Leser.

Fragen und Widersprüche: Die Öffentlichkeit eines Landes, dessen Regierung es in einen Krieg zu stürzen gedenkt, hat ein Recht auf Antworten.

Quelle: http://www.linksnet.de/artikel.cfm?id=497


Weiterer Beitrag zur Frage nach den Tätern:
Reichstagsbrandstiftung in New York
Artkel von Boris Kagarlitzky in 'junge Welt' vom 24.9.2001

Alle Beiträge zur Frage nach den Tätern im Überblick:
Tagebuch 9/11
Notizen zum 11. September 2001 und den Anstrengungen zu seiner Aufklärung
Noch am Tag der Tat steht der Täter fest
Was uns über die Medien suggeriert werden soll - Ein Beispiel: 'Express' vom 12. September 2001
Einige offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 19 vom 22.09.2001
Reichstagsbrandstiftung in New York
Artkel von Boris Kagarlitzky in 'junge Welt' vom 24.9.2001
Ist die Kriegsgeilheit größer als der Wunsch nach Wahrheit?
Eine Betrachtung von Regina Schwarz vom 3.10.2001
Weitere offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 20 vom 6.10.2001
Insiderhandel - Wußten Investoren vor den Anschlägen Bescheid?
Artikel von Barry Grey in 'junge Welt' vom 16.10.2001
Pentagon-Dementis geplatzt - Selbstmordpiloten ... vom US-Militär ausgebildet
Artikel von Rainer Rupp in 'junge Welt' vom 19.10.2001
Terrorangriffe oder gut geplante geheimdienst-militärische Luftangriffe?
Offene Fragen und andere Merkwürdigkeiten - Ausführungen von Cora Simon vom 3.11.2001
Wenn CIA und die Regierung nicht in die Anschläge vom 11. September verwickelt wären: was würden sie tun?
Artikel von Michael C. Ruppert vom 2.11.2001 in 'From The Wilderness Publications'
Immer noch offene Fragen
Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 22 vom 3.11.2001
Bin Laden und die CIA
Artikel von Alexandra Bader vom 5.11.2001 im Frauen-Online-Magazin CeiberWeiber
Anschläge in Amerika und Krieg in Afghanistan
Ausführungen von Daniel Schulz über Tat und Täter vom 12.11.2001
Fragen, Antworten, neue Fragen
Aus einem Artikel von Clara Thümmler in 'Ossietzky' Nr. 23 vom 17.11.2001
"Amerikaner bis zur Tat völlig ahnungslos"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'Konkret' 12/2001
Geheime Wurzeln des Krieges
Artikel von Mumia Abu-Jamal in 'junge Welt' vom 29.12.2001
"Da sind Spuren wie von einer trampelnden Elefantenherde"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, im 'Tagesspiegel' vom 13.1.2002
"Die amerikanische Darstellung ist falsch - 7 der 19 Attentäter haben nach dem 11. September noch gelebt"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'Oberhessische Presse' vom 5.4.2002
Fragen & Widersprüche zum 11. September
Artikel von Rainer Rupp, 25.6.2002
Was weiß Rumsfeld über den 11. September?
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'junge Welt' vom 8.2.2003
"Ich glaub nicht an den Klapperstorch"
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in der 'Frankfurter Rundschau' vom 23.8.2003
Heiße Fragen zum 11. September - Britischer Ex-Minister bezweifelt offizielle Version
Artikel von Rainer Rupp vom 10.9.2003
Internationaler Terrorismus: Mischten USA in Beslan mit?
Andreas von Bülow (SPD), ehem. Bundesminister, in 'junge Welt' vom 11.9.2003
Bin Laden nicht wegen 11. September gesucht
Eine Veröffentlichung der 'Süddeutschen Zeitung' vom 9.5.2006
"Die größten betrügerischen Akte in unserer Geschichte als Vorwand für einen Krieg gegen den Terror inszeniert"
Ein Leserbrief von Lauro Chavez zum 11. September 2001
Wer darf behaupten: Der Holocaust hat nie stattgefunden
Betrachtungen zu Horst Mahler und Eric Hufschmid, 27.11.2006
Ablenken, verwirren, tabuisieren, stigmatisieren
Pod, Flash und Pentagon - Betrachtung über Desinformationsstrategien in der 9/11-Aufklärungsbewegung und die Beweiskraft der Bilder, 9.1.2007
BBC-Meldung über den Einsturz von WTC7 vor dem Einsturz
Artikel von Gerhard Wisnewski, BBC-Stellungnahme vom 27.2.2007 und Online-Petition an die BBC
Wer ist der echteste Scheich?
Betrachtung zum Pentagon-Geständnis vom 14.3.2007 mit Äußerungen einer Chalid Scheich Mohammed genannten Person
Der 11.9.2001 im Urteil von Sachverständigen
Ausgewählte Zitate aus der Homepage der Gruppe 'patriots question 9/11' - Zusammenstellung und Übersetzung: Andreas von Bülow
Der 11. September 2001. Bilder zur Meinungsbildung. Augenschein am Tatort.
Ein Versuch von Andreas von Bülow, dem unbefangenen Beobachter eine eigene Beurteilungsgrundlage zu geben, ob die Rechtfertigung eines Jahrzehnte dauernden Weltkrieges gegen den muslimischen Terror auf Grund der Ereignisse des 11.9.2001 in sich stimmig ist oder auf einem Lügengespinst aufbaut
9/11 - Habt Ihr das vielleicht selbst gemacht?
Video und Text des Songs der Hip-Hop- und Rap-Band 'Die Bandbreite'
Blind, taub und stumm
Andreas von Bülow über das Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg vom 8.1.2007 gegen den angeblichen Terrorhelfer Mounir El Motassadeq - 20.9.2007
Gegen das Einknicken von Gewerkschaftern vor den Kriegstreibern des 'Spiegel'
Offener Brief von Claudia Karas an den Pressesprecher der IG Metall Bayern, Matthias Jena, 2.12.2007
Operation 9/11: ein Musterbeispiel für synthetischen Terror
Julius Streichers 'Stürmer' ist bescheiden verglichen mit dem heutigen Propagandaapparat gegen den Islam - Elias Davidsson im Interview mit Muslim-Markt am 2.8.2008
Es gibt keine Beweise dafür, dass Muslime am 11. September 2001 Flugzeuge entführten
Analyse von Elias Davidsson vom 10.1.2008
Ruf nach Gerechtigkeit
Gerechtigkeit für die Opfer des 11. September - Gerechtigkeit für Mounir El Motassadeq - Aufruf, initiiert von Elias Davidsson
"Es handelt sich um Anschläge, die von Geheimdiensten begangen wurden."
Interview mit Andreas von Bülow über den 11. September 2001 - veröffentlicht bei telepolis am 11.9.2010
Die Medien müssen sich entschuldigen, daß sie ohne jeden Beweis behauptet haben, Muslime hätten die Anschläge vom 11. September begangen
Aufruf anläßlich des neunten Jahrestages des 11. September 2010
Wenn Hochhäuser in sich zusammenfallen
Rainer Rupp in Ossietzky 4/2011, 18.2.2011
Meine Reaktion zum Tod von Osama Bin Laden
Noam Chomsky am 7.5.2011
Lynchmord Obamas an Osama - Staatsterrorismus versus Privatterrorismus – Terroristen unter sich
Jürgen Rose am 09.05.2011
Osama bin Ladens nützlicher Tod
Paul Craig Roberts, 3.5.2011
Osama und die Geister des 11. September: Der Beweis, dass Obama lügt
Michael C. Ruppert, 7.5.2011
Zur Ermordung von Osama bin Ladens
Kommentar von Elias Davidsson, 3.5.2011
Die Anschläge am 11. September 2001 und die Orwellsche Neudefinition der "Verschwörungstheorie"
Paul Craig Roberts, 20.06.2011
Doch Thermit! - Wissenschaftler weisen Thermit im Staub der 9/11-World-Trade-Center-Katastrophe nach
John S. Hatch, 14.04.2009
False Flag Terror
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001
Bisher unveröffentlicht
Zwei Leserbriefe von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann zum 10. Jahrestag des 11. September 2001 - 7.9.2011
Nachdenken tabu? - Unsere politische Schlacht gegen die Lüge muss beginnen lang bevor die erste Bombe gefallen ist
Vortrag von George Pumphrey - gehalten am 30.9.2011 in Heidelberg aus Anlass des 10. Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001